Musik: A. Adam
Choreographie: J. Coralli, J. Perrot, M. Petipa
Libretto: T. Gautier, J. Coralli, J. de Saint-Georges nach Heinrich Heine
Bühnengestaltung und Kostüme: Vyacheslav Okunev (Mariinsky Theatre, St. Petersburg)

Giselle ist ein romantisches Ballett in zwei Akten. Es wurde erstmals am 28. Juni 1841 vom Ballet du Théâtre de l’Académie Royale de Musique in der Salle Le Peletier in Paris aufgeführt, mit der italienischen Ballerina Carlotta Grisi in der Rolle der Giselle. Das Ballett war ein voller Erfolg: Es wurde äußerst populär und wurde sofort in ganz Europa, Russland und den Vereinigten Staaten aufgeführt. Die traditionelle Choreographie, die bis heute überliefert ist, stammt hauptsächlich von den Neuinszenierungen, die Marius Petipa für das Kaiserliche Ballett in St. Petersburg schuf.

Das Ballett handelt von einem Bauernmädchen namens Giselle, das an gebrochenem Herzen stirbt, nachdem es entdeckt, dass ihr Liebhaber mit einer anderen verlobt ist. Die Wilis, eine Gruppe übernatürlicher Frauen, die Männer zu Tode tanzen, beschwören Giselle aus ihrem Grab. Sie zielen auf ihren Liebhaber ab, doch Giselles große Liebe befreit ihn aus ihrem Griff.

Hervorragende Solisten und Tänzer, wunderbare Bühnengestaltung und Kostüme kombiniert mit einer großartigen Lichtgestaltung und wunderschöner Musik, aufgeführt von einem wunderbaren Sinfonieorchester – das ist das, was International Festival Ballet Ballettliebhabern auf der ganzen Welt bietet.